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15.12.2010: Im Kampf gegen den Speck

Behandlungskonzept M.O.B.I.L.I.S gegen Übergewicht hat Erfolg

Immer rundere Bierbäuche, immer dickere Kinder, immer größere Kleider: Die Horrorversion von einer übergewichtigen Gesellschaft scheint sich immer mehr zu verwirklichen. Doch es gibt Hoffnung: Mit M.O.B.I.L.I.S liegt ein gesundheitspolitisch qualifiziertes Programm vor, welches den Pfunden erfolgreich an die Wäsche geht.

 

In Deutschland gibt es  viele übergewichtige Menschen. Zu viele. Jeder fünfte Deutsche leidet mittlerweile an Fettleibigkeit. Dabei findet gerade ein Wandel von einer dicken zu einer adipösen, fettleibigen Gesellschaft statt. Diäten und Abnehmprogramme sind zahlreich vorhanden. Doch nachhaltige Gewichtsreduktion ist nicht immer garantiert.

Genau deswegen haben sich vor fünf Jahren das Universitätsklinikum Freiburg und die Deutsche Sporthochschule in Köln in Kooperation mit der Krankenkasse Barmer zusammengesetzt und eine neues Behandlungskonzept für stark übergewichtige Menschen ins Leben gerufen. M.O.B.I.L.I.S heißt das Ergebnis. Heute wird es an über 100 bundesdeutschen Standorten von hoch qualifizierten Trainer-Ärzte-Teams nach streng definierten Qualitätsstandards umgesetzt.

Erwachsene mit starkem Übergewicht (Body-Mass-Index bzw. BMI zwischen 30 und 42 kg/m2) und mindestens einem Risikofaktor (Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck) sind die Zeilgruppe des Programmes. Die Teilnehmer werden im Unterschied zu herkömmlichen Programmen zur Gewichtsreduktion ein ganzes Jahr lang begleitet und interdisziplinär betreut. Das Programm bedient sich somit bewegunstechnischer, medizinscher, ernährungswissenschaftlicher, psychologischer sowie pädagogischer Massnahmen um das Körpergewicht zu reduzieren.

Diese umfassende Palette an Massnahmen ist anscheinend von nachhaltigem Erfolg gekrönt. Ergebnisse aus den ersten beiden Jahren zeigen, dass im ersten Jahr ein durchschnittlicher Abnehmerfolg von -9,3 Kilogramm zu verzeichnen war. Dieser konnte ein Jahr später von den Patienten sogar fortgesetzt werden (-8,4 Kilogramm im Durchschnitt). “Unser Ziel ist es, die Teilnehmer zu einer langfristigen Lebensstiländerung in Selbstverantwortung zu bewegen. Offensichtlich ist dies mit dem von uns gewählten Therapieansatz möglich.” kommentiert Professor Dr. Aloys Berg aus Freiburg, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) die Untersuchungsergebnisse. Dem Speck ist somit der Kampf angesagt und wie es aussieht hat er bereits die erste Runde verloren.

Für weitere Auskünfte:

Professor Aloys Berg, Universitätsklinikum Freiburg, Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg,
Telefon: 0761-50 39 10, Fax: 0761-50 39 117, E-mail: info(at)mobilis-programm.de

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