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21.05.2007: Mitmachen!

Mit dem Rad zur Arbeit

"Per Rad, regelmäßig" – so starten immer mehr Arbeitnehmer entspannt und sportlich in ihren Alltag: 300.000 Teilnehmer hat die erfolgreiche bundesweite Mitmach-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" bereits zum Umsteigen aufs Velo bewegt.

Und: Die gemeinsame Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der Gesundheitskasse AOK wird in ihrer siebten Auflage auch für Politiker, Umwelt- und Medizin-Experten zu einem wichtigen Baustein im Kampf gegen Bewegungsmangel und CO2-Ausstoß.

 

"Mit dem Rad zur Arbeit" lockt jedes Jahr mehr Menschen aufs Fahrrad: 125.000 Arbeitnehmer aus rund 14.000 Betrieben nutzten alleine im Sommer 2006 verstärkt das Velo im Alltag – und ließen dafür ihr Auto stehen. Ein schöner Erfolg, auf dem sich die Organisatoren aber nicht ausruhen wollen: "Alltagspendler brauchen Anreize, um auch langfristig aufs Rad umzusteigen", weiß Heidi Wright, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende und SPD-Verkehrsexpertin im Deutschen Bundestag. Vernünftige Velo-Routen und gute Infrastruktur gehören dazu – vor allem aber das Bewusstsein für die eigene Gesundheit.

Und das wird immer wichtiger, denn: "Drei Viertel der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen hierzulande leiden unter Übergewicht und Fettleibigkeit", sagt Rainer Dittrich, Geschäftsführer Markt beim AOK-Bundesverband. Faktoren, die das deutsche Gesundheitssystem jährlich bis zu zwölf Milliarden Euro kosten. "Dem wollen wir mit unserer Aktion entgegen-'treten', im wahrsten Sinn", sagt Dittrich. Schließlich habe Deutschland mit 65 Millionen Velos gleichzeitig das Zeug zur "Radfahrer-Nation". Der AOK-Experte weiß: "Mehr Bewegung im Alltag trägt zum Abbau des Körpergewichts bei – und insbesondere das Radfahren schont dabei sogar die Gelenke."

"Mit dem Rad zur Arbeit" bedeutet für jeden Teilnehmer im Aktionszeitraum (vom 1. Juni bis zum 31. August 2007) eine gesunde Vorsorge, die auch noch Spaß macht. Die gemeinsame Aktion von ADFC und AOK wird immer stärker zum festen Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in den Unternehmen. Auch in der internationalen Fachwelt findet "Mit dem Rad zur Arbeit" Beachtung, denn EU-Gesundheitsexperten fordern dringender denn je Aktions-Programme gegen den Bewegungsmangel.

Und gerade angesichts der jüngsten Berichte über den fortschreitenden Klimawandel zeigt das Fahrrad als umweltfreundliches, emissionsfreies Alltags-Verkehrsmittel seinen mehrfachen Nutzen: Das Umweltbundesamt schätzt, dass hierzulande bis zu 13 Millionen Tonnen weniger CO2 in die Luft gepustet würden, wenn die Deutschen dreimal so viel Fahrrad fahren würden wie bisher – also rund 1.000 Kilometer im Jahr. "Das hört sich viel an, entspricht aber nur einem zwei bis drei Kilometer langen Arbeits- und Heimweg an jedem Werktag. Oder drei bis vier Kilometern in den Sommermonaten", sagt Heidi Wright.

Kein Wunder, dass auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) empfiehlt: "Fahrradfahren ist gesund, schont die Umwelt – und ist insbesondere für Berufspendler, die täglich im Stadtverkehr zur Arbeit fahren, eine echte Alternative zum Auto." Die Bundesregierung fördert deshalb "Mit dem Rad zur Arbeit", und auch zahlreiche Sponsoren sehen sich den gesunden und ökologischen Zielen der Aktion verpflichtet.

Weitere Informationen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de und www.adfc.de/gesundheit.

Pressemitteilung: ADFC

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