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09.02.2011: Gut zu wissen für Rheuma geplagte

Omega-3-Fettsäuren gegen Rheuma und Entzündungen

Entzündungen sind bei vielen Formen von Rheuma wesentlicher Bestandteil der Erkrankung. Sie sind allerdings für unseren Körper eine Möglichkeit, sich mit äußeren Reizen und Eindringlingen auseinander zu setzen. Entzündungen sind also grundsätzlich etwas Gutes und helfen uns als Teil der Immunabwehr Krankheitserreger abzuwehren und Leben zu retten. Es gibt aber auch die andere, gefährliche Seite von Entzündungen.

Wenn die Entzündungen außer Kontrolle geraten und sich verselbständigen, dann werden sie selbst zu einer Erkrankung und können wiederum Ursache für eine Reihe von teils schwerwiegenden Folgeerkrankungen sein. So auch bei einigen Formen von Rheuma. Forschungsergebnisse deuten jetzt darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren vor Entzündungen schützen können.  Neben Rheuma ist die Liste der Erkrankungen, die mit chronischen Entzündungen in Verbindung gebracht wird, lang und wird immer länger. Sie umfasst heute Erkrankungen wie Arthritis, Asthma, Schuppenflechte, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Parkinson, Herzinfarkt und Parodontitis. Millionen von Menschen sind betroffen. Nur in seltenen Fällen ist die Entzündung die einzige Ursache für die Erkrankung. Oft verstärkt aber die Entzündung einen Krankheitsprozess oder stößt ihn erst an. Charakteristisch für diese chronischen Entzündungen ist, dass sie mit einer deutlichen Erhöhung von Entzündungsmarkern einhergehen, die man im Blut gut messen kann. Entzündungsmarker sind Blutwerte, mit denen man ungezielt nach Entzündungen im Körper suchen kann. Außerdem lassen sie sich zur Verlaufsbeobachtung einer entzündlichen Erkrankung heranziehen.

Eine Rheumaerkrankung wird mit Medikamenten behandelt, die sowohl den Schmerz wie auch die Entzündung bekämpfen sollen. Eine natürliche Ergänzung zu den medikamentösen Maßnahmen bietet die Zufuhr von pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren. Diese sind vor allem in gereinigtem Leinöl hoch konzentriert.

Ergebnisse aus Forschungsinstituten lassen erkennen, dass durch eine ernährungsphysiologische Therapie mit pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren man diese Entzündungsmarker unter Kontrolle bringen kann. Als sehr wirksam hat sich dabei die Alpha-Linolensäure aus Leinöl erwiesen. Sie wird in unserem Körper nach Verzehr in eine Reihe von biologisch aktiven Substanzen umgebaut, die als Gegenspieler von entzündungsfördernden Prozessen in unserem Körper eine bedeutende Rolle spielen. Konkret führt die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren  zu einer Senkung der Entzündungsparameter, welche sich positiv auf entzündliche und degenerative rheumatische Erkrankungen wie Arthritis und Arthrose auswirkt. Auch kann dadurch das Risiko für eine Erkrankung an Arteriosklerose oder einem Herzinfarkt gesenkt werden.

Die Alpha-Linolensäure kommt nur in pflanzlichen Ölen vor. Dabei hat Leinöl von allen natürlich vorkommenden Ölen den mit Abstand höchsten Anteil an Alpha-Linolensäure.

Andere Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Fisch, Schalentiere, Tofu, Mandeln und Wallnüsse. Es ist also gesundheitlich sinnvoll, Omega-3-Fettsäuren zum Bestandteil der täglichen Ernährung zu machen.

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