Kevins sportliche Karriere begann schon sehr früh beim Mukitu – dem Mutter und Kind Turnen. Außerdem wurden erste Erfahrungen im Schwimmen und beim Judo gesammelt. Da er aber schon von jeher fasziniert war von Bällen jeglicher Art ließ das Bolzen im Garten auch nicht lange auf sich warten. Sein damaliger bester Freund wollte immer schießen, weswegen der kleine Kevin stets im Tor stand. Das gefiel ihm so gut, dass der Garten und sein Kumpel irgendwann nicht mehr ausreichten und der Weg in den örtlichen Fußballverein gesucht wurde.
Bis zu seinem 14. Lebensjahr war von nun an Fußball die oberste Priorität. Dann allerdings geschah etwas Unvorhersehbares: Es gab im Winter eine längere Frostperiode, die Schlittschuhe wurden täglich geschnürt und das Herz verfiel dem Eishockey. Eine zeitlang liefen beide Sportarten noch parallel, aber dann war König Fußball verdrängt. Zwar wird der große SV Werder immer einen Platz in Kevins Herzen haben, aber aktiv wird nur noch gebolzt. In der Sommerpause, versteht sich.
Nach dem Abitur an der IGS Wilhelmshaven und dem Zivildienst in einer Tagesstätte für psychisch kranke Menschen wählte Kevin zunächst ein BWL-Studium an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. „Ein reiner Schlag ins Wasser“, wie er heute weiß. Denn eigentlich gibt es für ihn nur eins: Sport! Daher zog es ihn nach vier Semestern an die Deutsche Sporthochschule in Köln, wo er im Schwerpunkt Medien und Kommunikation kurz vor dem Abschluss steht.
Bei sportalis war Kevin von Januar bis März 2007 als Praktikant beschäftigt. „Hauptsächlich um Erfahrungen zu sammeln, aber auch um meine eigene langjährige Erfahrung als Sportler einzubringen.“ Seither ist er als freier Mitarbeiter weiterhin gelegentlich für sportalis im Einsatz.